Bundesministerium für Bildung und Forschung

„Die Bestände von Museen, universitären Sammlungen, Archiven und Bibliotheken bilden einen zentralen Fundus unseres kulturellen Erbes. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung zielt daher mit verschiedenen Förderformaten darauf ab, diese Bestände stärker ins öffentliche Bewusstsein zu bringen, indem sie durch Forschung erschlossen, zugänglich gemacht und verständlich aufbereitet werden.“

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Wer wird gefördert?

Museen, Archive, Bibliotheken, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Was wird gefördert?

Die Erschließung des vielfältigen kulturellen Erbes in Archiven, Sammlungen, Museen und Bibliotheken durch Forschung.

Wie wird gefördert?

Neben der institutionellen Förderung der acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft werden im Rahmen von Bekanntmachungen Verbundprojekte gefördert.

Was sind die wichtigsten Kriterien?

Wissenschaftliche Qualität des eingereichten Projektvorschlags, Originalität der Fragestellung, Interdisziplinarität, Mehrwert der Verbundkooperation, Verwertungsperspektiven.

Wo wird gefördert?

Bundesweit, ausländische Partner sind möglich.

Was wird nicht gefördert?

Kauf von Objekten, Aufbewahrungs- und Präsentationsmittel, Restaurierungs- und Grabungsarbeiten, über eine exemplarische Anwendung hinausgehende Erschließung, Erfassung, Pflege, Konservierung und Digitalisierung einer Sammlung.

Projektbeispiele

Bonn, Heidelberg, Mainz
Diverse Einrichtungen

Weltweites Zellwerk

Bundesministerium für Bildung und Forschung

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Über das Ministerium

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) betreibt eine sehr breit angelegte Wissenschaftsförderung. Die Projektförderung für Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften – durchgeführt über das Referat 425 – ist dabei seit 2007 stark angewachsen und beläuft sich derzeit auf jährlich rund 70 Mio. €. Die Förderung der Forschung zum kulturellen Erbe spielt dabei eine wichtige Rolle. Im Rahmen der Förderinitiative „Freiraum für die Geisteswissenschaften“ (2007-2012) wurden etwa Wechselwirkungen zwischen Natur- und Geisteswissen-
schaften und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Museen

und Universitäten gefördert. Mit dem neuen „Rahmenprogramm für Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften“, für das in den Jahren 2012 bis 2017 insgesamt 380 Mio. € zur Verfügung stehen, wird unter anderem die Forschung an und mit dem kulturellen Erbe weiter intensiviert. Dies geschieht im Rahmen der Bekanntmachung „Die Sprache der Objekte. Materielle Kultur im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen“, aber auch über eine gezielte Förderung von universitären Sammlungen.

Kontakt

Dr. Christopher Wertz, wissenschaftlicher Mitarbeiter
Dr. Kerstin Lutteropp, wissenschaftliche Mitarbeiterin und
Koordination Geisteswissenschaften

 

Projektträger des BMBF im
Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Umwelt, Kultur, Nachhaltigkeit, Geistes- und Sozialwissenschaften
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Tel.: +49 (0)228 3821-1577
Tel.: +49 (0)228 3821-1642

 

Christopher.Wertz@dlr.de

Kerstin.Lutteropp@dlr.de

http://pt-dlr-gsk.de/