Transfer of Cultural Objects in the Alpe Adria Region in the 20th Century

Das Verbundprojekt „Transfer of Cultural Objects in the Alpe Adria Region in the 20th Century  erforscht die Umstände für den Raub und Diebstahl, die staatliche Konfiszierung sowie die Verfrachtung und Neuverortung von Kunstgegenständen im 20. Jahrhundert am Beispiel der sogenannten Alpe-Adria Region. Konkret geht es dabei darum, anhand von breit angelegten, kollaborativen, transnationalen Archivrecherchen zu erforschen, wie Kunstgüter und mithin Objekte des Kulturellen Erbes in jenem Zeit-Raum während und nach den großen kriegerischen Konflikten dieser Epoche geraubt und an neue Orte verfrachtet wurden,

wer diese Kunstenteignungen aus welchen Gründen vornahm und wie diese dann kunstgeschichtlich oder anderweitig ideologisch legitimiert wurden. Aneignungsweisen, Wege und heutige Aufenthaltsorte der Objekte sollen nachvollzogen und die Kunstgüter im Sinne der Provenienzforschung identifiziert werden. Das Teilprojekt des Zentralinstituts für Kunstgeschichte hat in diesem Rahmen insbesondere die Aufgabe, Archive und Sammlungen in Deutschland zu untersuchen.

 

Projektpartner: Croatian Academy of Sciences and Art (Kroatien) / Zentralinstitut für Kunstgeschichte München (Deutschland) / Universität Udine (Italien) / Research Centre of the Slovenian Academy of Sciences (Slowenien)

Beteiligte Institutionen