Die Novembergruppe zwischen Utopie und Pragmatismus

Zur Verbindung von Kunst und Gesellschaft in der Weimarer Republik

Die in den Revolutionswirren von 1918 in Berlin als „Vereinigung der radikalen bildenden Künstler“ gegründete Novembergruppe gilt als eine der wichtigsten Künstlervereinigungen der Weimarer Republik. Ihre Ziele: die „Vermischung von Kunst und Volk“ und die Einflussnahme auf öffentliche kulturelle Angelegenheiten.

 

Trotz der großen Bedeutung, die dem Zusammenschluss von Malern, Bildhauern, Architekten und anderen Künstlern zugeschrieben wird, ist erstaunlich wenig über die Organisation der Gruppe, ihr Wirken und die zeitgenössische Rezeption in der Presse bekannt.

Die Berlinische Galerie – Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur, ist im Besitz von Nachlässen der Novembergruppen-Mitglieder Otto Möller, Hannah Höch und Raoul Hausmann sowie zahlreicher Kunstwerke, die mit der Vereinigung assoziiert sind. Diese Bestände werden im Zuge des Projekts neben anderen Quellen und Nachlässen erstmals im Hinblick auf die Novembergruppe erforscht.

 

Die Gerda Henkel Stiftung fördert die Untersuchung der Novembergruppe mit einem Forschungsstipendium für
Dr. Janina Nentwig
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Beteiligte Institutionen