Pilzbelege des Greifswalder Herbariums

Herbarien sind Sammlungen von Pilzen und Pflanzen, die wissenschaftlichen Zwecken dienen. Die meisten alten Pilzsammlungen in Deutschland sind im 2. Weltkrieg zerstört worden. Zu den noch erhaltenen Sammlungen mit knapp 7.000 Belegen gehören die der Universität Greifswald mit Belegen mehrheitlich aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Sie wurden 2013 zum Erhalt, zur Erschließung und Digitalisierung an das Staatliche Museum für Naturkunde Karlsruhe abgegeben. Die Sammlungen sind teils in einem sehr fragilen Zustand. Im Projekt werden zwei technische Hilfskräfte beschäftigt.

Das Projekt startete am 1. Mai 2018. Die wissenschaftliche Aufgabe der nomenklatorischen Zuordnung und der Nachbestimmung obliegt dem Projektleiter Dr. Markus Scholler.

Aufgabe des technischen Personals ist die Säuberung, Neupräparation und Konservierung, sowie wie das Entziffern der Kurrentschrift und die Eingabe in Excel-Tabellen. Anschließend wird die Sammlung mit Hilfe anderer Projektmittel digitalisiert und wissenschaftlich erschlossen.

Beteiligte Institutionen