KUNST AUF LAGER – Aktuelles

Termine & Hinweise

 

„Malkunst im 19. Jahrhundert. Die Sammlung der Nationalgalerie“ und „Kleine Meisterwerke“

Pressekonferenz in Berlin

29.03.2017

 

Die Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin verfügt über eine der bedeutendsten Sammlungen zur Kunst des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Nur etwa ein Viertel davon kann in der Dauerausstellung der Alten Nationalgalerie gezeigt werden. Mit dem aufwendig gestalteten Bestandskatalog „Malkunst im 19. Jahrhundert. Die Sammlung der Nationalgalerie“ stellt die Nationalgalerie erstmals sämtliche Werke der Malerei von der Aufklärung bis zur Gründung der Künstlergruppe Brücke im Jahre 1905 in Bild und Text vor. Zugleich ermöglicht die Onlinedatenbank www.smb-digital.de weiterführende Recherchen  zu den Provenienzschritten, Literatur- und Ausstellungsnachweise, die ständig aktualisiert und erweitert werden können.

 

Anlässlich des Erscheinens des Bestandskatalogs zeigt die Alte Nationalgalerie die Sonderpräsentation „Kleine Meisterwerke“. Gezeigt werden über 50 Gemälde und 60 Miniaturen u.a. von Anna Dorothea Therbusch, Moritz von Schwind, Friedrich Wasmann, Narcisse Díaz de la Peña, Anselm Feuerbach und Hans Thoma.

 

Die Ernst von Siemens Kunststiftung unterstütz das gesamte Publikationsprojekt. Die Restaurierung der in der Sonderpräsentation gezeigten Werke wurde durch die Hermann Reemtsma Stiftung im Rahmen von „Kunst auf Lager“ gefördert.

 

An der Pressekonferenz nehmen teil:

Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin; Martin Hoernes, Generalsekretär der Ernst von Siemens Kunststiftung; Birgit Verwiebe, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Alte Nationalgalerie; Sebastian Giesen, Geschäftsführer der Hermann Reemtsma Stiftung; Regina Freyberger, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Kuratorin der Sonderpräsentation, Alte Nationalgalerie

 

Interessierte Journalisten akkreditieren sich bitte bis 28.03.2017 per E-Mail an: presse@smb.spk-berlin.de.

 


KUNST AUF LAGER Tagung 2017 in Hannover

11. und 12.09.2017 

 

Im Schloss Herrenhausen Hannover wird das Bündnis erstmals eine Tagung zum Thema KUNST AUF LAGER veranstalten. Genauere Programminformationen folgen.

 

 


Restauratorenstammtisch zu Urbach-Collagen 

18.01.2017

 

Die Restauratorinnnen Maria Bortfeld und Stefanie Pfeifer werden beim Restauratorenstammtisch am 18.01.2016 über die Restaurierung der Urbach-Collagen aus dem Bestand der Berlinischen Galerie berichten. Inhaltliche Eckpunkte sind die Schimmelbelastung, die Abnahme der Collagen von den originalen Hartfaserplatten, auf die sie aufgeklebt waren, die Sicherung der verlustgefährdeten einzelnen Collageelemente; und besonders interessant und diskussionswürdig: Die Ergänzung eines durch Schimmel zerstörten Details durch digitale Rekonstruktion.

 

Die Restaurierung der Collagen erfolgte mit Hilfe einer Förderung des Bündnispartners Kulturstiftung der Länder .

 


 

Medienberichte zur Lage in Museumsdepots  

02.11.2016

 

Auch in die österreichischen Museumsdepots wird geschaut, seit drei Jahren gibt es dort das Programm “Schätze ins Schaufenster”, bereits in sechs Museen wurde die Inventarisierung abgeschlossen und wunderbares dabei entdeckt, berichtet Radio Niederösterreich.

 

Welchen Herausforderungen die Museen in Thüringen bezüglich der Bewahrung ihrer Depotschätze täglich entgegensehen, berichtete im Februar ausführlich die Ostthüringer Zeitung.

 


Kunst auf Lager zieht erneut Bilanz

19.08.2016 

 

Was wären verborgene Museumsschätze ohne ihre Retter? Dass die Lan­desmuseen in Schleswig-Holstein für ihre rund 100 Gebäude ein neues Zent­raldepot erhalten, um die Sammlungen fachgerecht zu lagern, dass das neue Bauhaus Museum in Dessau erstmals originale Wohnungsausstattungen zeigen kann, die fast 80 Jahre verschwunden waren, und dass die bislang spektakulärsten Funde saarländischer Mittelalterarchäologie nach kundiger Restaurierung bald wieder öffentlich zu sehen sind, ist auch den Partnern von KUNST AUF LAGER zu verdanken. Das im Februar 2014 gestartete Bündnis unterstützte bis Ende 2015 bereits 100 Projekte mit rund 10 Mio. Euro. Die heute veröffentlichte 4. Bilanz legt noch einmal so viel dazu: Beeindruckende 10,2 Mio. flossen allein in den letzten neun Monaten in 75 weitere Projekte.

 

Die Pressemitteilung sowie die Übersicht über die Förderentscheidungen finden Sie hier: Presseinformation

 


 

Neues BMBF-Förderprogramm zur Digitalisierung von Objekten

Förderrichtlinie “eHeritage”

15.06.2016

 

Mit der neuen Förderrichttlinie “eHeritage” unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Digitalisierung und Erschließung von dreidimensionalen Objekten. Gefördert werden Vorhaben sowohl zur Erstellung von Digitalisierungskonzepten als auch zur umfangreichen Digitalisierung von großen Mengen wissenschaftlich relevanter Objekte des kulturellen Erbes. Ausdrücklich ausgeschlossen sind dabei zweidimensionale textbasierte Objekte sowie Objekte aus naturhistorischem, biologischem oder vergleichbarem Kontext. Ziel der Richtlinie ist, auf Basis eines nachgewiesenen wissenschaftlichen Forschungsinteresses eine Digitalisierung, fachwissenschaftliche Erschließung, Metadatenanreicherung, Speicherung und Publikation von Objekten des kulturellen Erbes zu erreichen.

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, Akademien, Bibliotheken, Archive und Museen sowie andere nicht-gewerbliche Institutionen, es werden Einzel- oder Verbundvorhaben gefördert. Weitere Informationen zur Förderrichtlinie in den Bekanntmachungen des BMBF.

 

 


 

 

Bündnistreffen Kunst auf Lager im Bayerischen Nationalmuseum München

06.06.2016 

 

Auf Einladung der Ernst von Siemens Kunststiftung kam das Bündnis KUNST AUF LAGER in München zusammen. Auf der Agenda stand nicht nur der Austausch über aktuelle und künftige Projekte, sondern auch die Präsentation eines erfolgreichen Förderbeispiels am Tagungsort selbst. So kann das Bayerische Nationalmuseum erstmals seit 33 Jahren wieder eine großformatige Tapisserie ausstellen, die nach Entwürfen eines der bedeutendsten Künstler der flämischen Renaissance, Pieter Coecke van Aelst, vor 1563 entstand, aufgrund ihres schlechten Zustands aber lange Zeit im Depot verschwunden war. Einen Einblick in die Presseberichterstattung erhalten Sie in der Rubrik Pressestimmen.

 


 

dpa-Umfrage zu Museumsdepots 

15.02.2016

 

Die dpa fragte in verschiedenen Bundesländern Verantwortliche Politiker und Museumsexperten nach dem Zustand von Museumsdepots. Verschiedene Medien gingen auf die Ergebnisse ein – so titelte der Prignitzer am 15.02.2016 “Kulturgüter vergammeln in Depots“, die Welt stellt fest, dass in Thüringen trotz Investitionen in Museen, die Sanierung von Depots nach wie vor an ausreichend Geld scheitert. Die SVZ berichtet über die Depots in Norddeutschland und die Lausitzer Rundschau weist auf schwierige Zustände in Brandenburg und gute Aussichten um das Zentraldepot der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten hin.

 


Internationales Kolloqium “Die goldene Tafel im Kontext”
07. – 09. April 2016

 

Die Goldene Tafel ist einer der größten Altaraufsätze Nordeuropas und zählt zu den bedeutendsten Schätzen des niedersächsischen Kulturerbes. Zum Abschluss des Forschungsprojektes zu Technik, Gestalt, Kontext und Bedeutung der Goldenen Tafel findet vom 7. bis 9. April 2016 ein internationales Kolloquium im Landesmuseum Hannover statt. Im Rahmen des ab sofort startenden Restaurierungsprojektes wird dem Werk sein ursprünglicher Glanz zurückgegeben.

Die VolkswagenStiftung förderte ein vierjähriges Forschungsprojekt zur “Goldenen Tafel”, die Kulturstiftung der Länder und die Ernst von Siemens Kunststiftung unterstützen die nun beginnende Restaurierung.

 

Weitere Informationen: www.landesmuseum-hannover.niedersachsen.de 


 

NDR-Reportage: “Ein Museum kämpft um Schätze der Kamerakunst”

14.02.2016

 

Die spannende Reportage berichtet über die das anspruchsvolle Restaurierungsvorhaben der Sammlung Fotografie und Neue Medien im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe, das gemeinsam von den KUNST AUF LAGER Bündnispartnerinnen HERMANN REEMTSMA STIFTUNG, Kulturstiftung der Länder, Wüstenrot Stiftung und der ZEIT-Stiftung gefördert wird.

 

Die vollständige Sendung zum Nachhören gibt es in der NDR-Mediathek.

 


 

Postdoktoranden im Bereich Museumsforschung

26.01.2016 

 

Für die sammlungsbezogene Forschung an Museen hat das Kuratorium des Bündnispartners VolkswagenStiftung neue Projekte bewilligt, die Postdoktorand(inn)en Einblicke in die deutsche und internationale Museumslandschaft eröffnen. Ob Bio-, Geo- oder Geisteswissenschaften – die Felder, aus denen Projektanträge für die letzte Ausschreibungsrunde der Förderinitiative “Forschung in Museen” im Bereich “Fellowships für Postdoktorandinnen und Postdoktoranden” kamen, waren vielfältig. Die Förderungen in dieser Initiative werden für bis zu vier Jahre an Postdoktorand(inn)en in den ersten fünf Jahren nach der Promotion vergeben. Sie ermöglichen ihnen die Forschung auf einem frei gewählten Fachgebiet sowie die Vorbereitung einer Präsentation der Ergebnisse für die Öffentlichkeit in Form einer Ausstellung. Auf diese Weise qualifiziert das Fellowship sowohl für berufliche Perspektiven im Museumsbereich als auch für die Universität.

 

Weitere Informationen …

 


 

Veranstaltungshinweis
Objekte in Bewegung: Die Einrichtung des neuen Zentral-Depots
der Stiftung Historische Museen Hamburg
10.02.2016, Hildesheim

 

Qualitätvolle Depots sind für Museen unerlässlich, um Schäden am Kulturgut zu vermeiden. Da die Sammlungen immer weiter wachsen, ist es zunehmend unmöglich, die Objekte im Museum selbst zu lagern. Viele Museen denken daher über Neubau, Anmietung und Zusammenlegung verschiedener Depots unter einem neuen Dach nach. Die Stiftung Historische Museen Hamburg ist diesen Weg nun als eine der ersten in  Deutschland gegangen: Derzeit beziehen drei historische Hamburger Museen ein gemeinsames Depot. Silke Beiner-Büth berichtet aus der Sicht einer beteiligten leitenden Restauratorin von der Planung, Organisation und der Umsetzung, von Kompromissen und Hindernissen des komplexen Projektes und zeigt eine Filmdokumentation zum Depotumzug. Ein Vortrag im Rahmen der Reihe “Hornemann Kolleg 7: Hinter den Kulissen”.

 

Nähere Informationen auf der Website des Hornemann-Instituts.

 

 

 


 

Neue Broschüre “Kunst in guten Händen” dokumentiert
Restaurierungsprojekte in Museen
05.01.2016

 

Die Neuerscheinung „Kunst in guten Händen – Das Restaurierungsprogramm Bildende Kunst des Landes Nordrhein-Westfalen“ stellt Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen an Objekten der Bildenden Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart vor. Die überwiegend von Restauratorinnen und Restauratoren verfassten Texte und das umfangreiche Bildmaterial richten sich an Museumsleute sowie interessierte Laien und sind auch als Erfahrungsberichte für Restauratoren interessant.  Seit mittlerweile acht Jahren stellt das Land Nordrhein-Westfalen jährlich 300.000 Euro Fördermittel bereit, mit denen bislang mehr als 120 Restaurierungsprojekte durchgeführt werden konnten. Dabei wurden nicht nur die Restaurierung von Kunstwerken, sondern auch konservatorische, also rein erhaltende Maßnahmen gefördert.

 

Die Broschüre kann unter www.mfkjks.nrw.de/broschuerenservice bestellt werden.

 

 


 

Sendehinweis
Vierteilige Reihe “Verborgene Museumsschätze”
Dezember 2015 auf Deutschlandradio Kultur und WDR5

 

Die Depots und Magazine sind der wahre Schatz deutscher Museen. Unzählige Kunstwerke und Alltagsgegenstände aus vielen Jahrtausenden warten darauf, dass wir ihre Geheimnisse endlich entschlüsseln. Nur etwa drei Prozent der Exponate deutscher Museen sind für Besucher ausgestellt. Der Rest – Archive, in denen das kulturelle Erbe der Menschheit aufbewahrt wird – bleibt für die Öffentlichkeit unzugänglich. Johannes Nichelmann fördert in seinem Feature diese Schätze zutage. Nachzuhören unter Deutschlandradio Kultur und WDR5.

 

 


 

Veranstaltungshinweis
museOn forscht: Museen und Universitäten – Orte des Wissens im Austausch
25.-26.02.2016  Freiburg

 

Mit der internationalen Forschungs- und Netzwerktagung museOn forscht: Museen und Universitäten – Orte des Wissens im Austausch an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg werden die beiden Institutionen Universitäten und Museen als Wissenschaftseinrichtungen in Hinblick auf ihre Funktionen für die museale Arbeit hinterfragt und die Beziehungen von Forschungsstrukturen und -methoden ausgelotet. Zwei Tage diskutieren Vertreter von Museen, Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen sowie Agenturen über ihre Arbeit, die für einen der folgenden Bereiche eines Museums, einer Sammlung oder eines Ausstellungshauses relevant ist: Sammeln, Ausstellen, Managen, Digitalisieren und Restaurieren. Außerdem wird ein Panel über Universitätssammlungen stattfinden.

 

Anmeldungen sind ab sofort möglich, die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Mehr zum Programm unter http://www.museon.uni-freiburg.de/de/tagungsprogramm/

 


 

Modernes Zentralmagazin für die Landesmuseen Schleswig-Holstein in Schloss Gottorf
03.12.2015

 

Seit dem Frühjahr 2014 entsteht auf dem Gelände des Schleswiger Hesterbergs ein hochmodernes Zentralmagazin für die schleswig-holsteinische Museumslandschaft. Mittlerweile sind die notwendigen Sanierungsarbeiten an den Gebäuden des früheren Volkskunde Museums abgeschlossen.

 

Dies nahm der Vorstand der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf am        3. Dezember zum Anlass, gemeinsam mit der Ministerin für Kultur, Justiz und Europa, Frau Anke Spoorendonk, und Schleswigs Bürgermeister Dr. Arthur Christiansen mit einem Spatenstich symbolisch den Baubeginn für das Zentralmagazin zu begehen. Von der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG waren ihr Vorstandsvorsitzender Bernhard Reemtsma und Geschäftsführer Dr. Sebastian Giesen anwesend. Im Rahmen des von ihr initiierten Bündnisses “Kunst auf Lager” fördert die Stiftung  die Errichtung des Zentraldepots in Schleswig mit 500.000 Euro und gibt weitere 500.000 Euro für die Digitalisierung verborgener Objekte.

 

Schleswig Zentraldepot Spatenstich_neu

 

Symbolischer Spatenstich zum Baubeginn des neuen Zentralmagazins (v.l.n.r.):

Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim, Leitender Direktor, Vorstand Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Roland Reime, Vorsitzender des Vereins Schleswig-Holsteinisches Freilichtmuseum Molfsee

Dr. Arthur Christiansen, Bürgermeister der Stadt Schleswig

Anke Spoorendonk, Ministerin für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein

Guido Wendt, Kaufmännischer Geschäftsführer, Vorstand Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen

Bernhard Reemtsma, Vorsitzender des Vorstandes der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG

 

Hintergrund

Presseeinladung

 


 

Vermittlung und Restaurierung – Konzepte für die Zukunft
18.11.2015

Die Fachzeitschrift für Konservierung und Restaurierung RESTAURO veranstaltet am 18. November 2015 von 18.00 bis 19.30 Uhr  eine Podiumsdiskussion über zukünftige Perspektiven der Vermittlung von Museen im Fachbereich Restaurierung.

Ort: Wallraf-Richartz-Museum, Am Kölner Rathaus, 50667 Köln (Stiftersaal).

 

Kostenlose Tickets hier.

 


 

Schätze aus der Bibliothek der Jüdischen Gemeinde Hamburg

06.11.2015

Ab heute ist in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg eine kleine Ausstellung zu sehen, die einen ersten Blick auf und in Bücher aus der Bibliothek der Jüdischen Gemeinde Hamburg ermöglicht. Als Bündnispartner von KUNST AUF LAGER haben sowohl die Hermann Reemtsma Stiftung als auch die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius nennenswerte Mittel für die Restaurierung und Erschließung der kostbaren Schätze zur Verfügung gestellt.

 

Weitere Informationen unter Förderbeispiele sowie auf der Website der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

 


 

Die Berlinische Galerie präsentiert erstmals restaurierte Bildcollagen zu DDR-Architekturentwürfen der 1970er-Jahre
03.11.2015

Dank „Kunst auf Lager“ kann die Berlinische Galerie einen bedeutenden Bestand ihrer Architektursammlung erstmalig der Öffentlichkeit vorstellen. Es handelt sich um 18 Schaubilder von Entwürfen renommierter DDR-Architekten aus den 1970er-Jahren. Diese zeigen Architekturideen für den Aufbau des Ost-Berliner Zentrums zur Hauptstadt der DDR in ungewöhnlich räumlicher und lebensnaher Darstellung. Die fragilen Collagen lagerten fast 40 Jahre im Verborgenen und konnten erst durch die Unterstützung der Kulturstiftung der Länder umfangreich restauriert und damit wieder öffentlich zugänglich gemacht werden. Eine konzentrierte Auswahl dieser Werke ist nun in der Sammlungspräsentation „Kunst in Berlin 1880-1980“ ausgestellt.

 

Aus diesem Anlass laden die Kulturstiftung der Länder und die Berlinische Galerie 

am Dienstag, 3. November 2015 um 11 Uhr zu einem Pressetermin in die Berlinische Galerie ein. Das Projekt erläutern:

Dr. Thomas Köhler (Direktor Berlinische Galerie)

Dr. Britta Kaiser-Schuster (Dezernentin Kulturstiftung der Länder)

Ursula Müller (Leiterin Architektursammlung Berlinische Galerie) und

Maria Bortfeldt (Restauratorin Berlinische Galerie).

 

Presseeinladung Restaurierung Collagen Dieter Urbach Berlinische Galerie 3. November 2015

 


 

Restaurierung des Grünlichtenberger Altars abgeschlossen

27.10.2015

Das Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg präsentiert nach umfassender Restaurierung derzeit seinen Altarschrein aus Grünlichtenberg für die Öffentlichkeit. Das nun im neuen Glanz erstrahlende Retabel befindet sich seit 1871 in der Sammlung des Museums. Der Altar mit der Darstellung der Anna Selbdritt, von dem nur noch der Mittelschrein erhalten ist, wurde um 1510 von einem Freiberger Meister gefertigt. In der Mitte auf einer Säule steht das nackte Christuskind. Links sitzt Maria, rechts Anna, beide dem Kinde zugewandt. Eine Präsentation des Stückes war auf Grund des schlechten Erhaltungszustandes des Altars jahrzehntelang nicht möglich. Erst durch die großzügige Förderung der Restaurierung durch die Kulturstiftung der Länder im Rahmen des Bündnisses „Kunst auf Lager“ kann er nun in Ausstellungen gezeigt werden. Die Kulturstiftung hat die Kosten in Höhe von fast 20.000 Euro für die Restaurierung komplett übernommen.

Weitere Informationen: www.museum-freiberg.de

 


 

Der Salomonische Tempel als Glanzstück des Hamburg Museums

20.10.2015

Nach einjähriger, aufwändiger Restaurierung ist das bemerkenswertes hölzerne Modell eines Salomonischen Tempels aus dem 17. Jahrhundert nun bis zum 10. Januar 2016 im Hamburg Museum zu bestaunen. Die Maßnahme wurde u.a. von der Kulturstiftung der Länder im Rahmen von KUNST AUF LAGER gefördert.

 

Weitere Informationen  auf der Website des Hamburg Museums.

 


Halbzeit für Kunst auf Lager

05.10.2015

Der Aktionsradius von KUNST AUF LAGER breitet sich weiter aus. Das 2014 gegründete Bündnis zur Erschließung und Sicherung von Museumsdepots war zu Beginn vor allem im Norden Deutschlands aktiv. Mittlerweile kann es auf ein flächendeckendes Engagement in elf Bundesländern verweisen. Im Rahmen ihrer individuellen Förderprogramme finanzierten acht beteiligte Partner im vergangenen halben Jahr 26 neue Fördervorhaben mit über 3,6 Mio. Euro. Damit sollen dringend notwendige Maßnahmen in den Bereichen Restaurierung und Konservierung ermöglicht werden, die Verbesserung von Lagerbedingungen sowie die Inventarisierung und wissenschaftliche Aufarbeitung von in Vergessenheit geratenen Kulturgütern in öffentlichen Sammlungen.

 

Schauen Sie hier in die Pressemitteilung sowie in die Übersicht zu den einzelnen Förderprojekten:
Kunst auf Lager Bilanz 2015 & Kunst auf Lager_Förderentscheidungen_Oktober_2015

 


 

Museumsdepots als kulturelles Gedächtnis: Ungehobene Schätze

08.09.2015

In vielen Museumsdepots lagern Schätze, die nie gezeigt werden. Denn die Arbeit mit dem Bestand kostet Geld, das die Museen nicht haben. Die Sendung Scala auf WDR5 begibt sich am 08.09.2015 auf Entdeckungstour in Kellern und Lagerräumen, die für Besucher normalerweise geschlossen sind.

 


Förderprogramm zur Digitalisierung von Objekten des kulturellen Erbes

07.09.2015

Die Kulturverwaltung des Berliner Senats vergibt für das Jahr 2016 vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel wiederum ca. 400.000,00 € Projektmittel für die Digitalisierung des Berliner Kulturerbes. Berliner Kulturinstitutionen können sich mit einem Digitalisierungsprojekt um diese Fördermittel bewerben. Durch das Förderprogramm Digitalisierung soll das digitalisierte kulturelle Gedächtnis Berlins dauerhaft zugänglich und zur weiteren Nutzung verfügbar gemacht werden.

 


Sonderthema “Depot”

August 2015

Die Zeitschrift KulturBetrieb, Magazin für innovative und wirtschaftliche Lösungen in Museen, Bibliotheken und Archiven, hat für seine aktuellen August-Ausgabe das Schwerpunktthema “Depot” gewählt. Das Heft bietet seine Lesern dreizehn Fachartikel und eine Liste an ausgewählten Literaturempfehlungen.

 


 

Die niedersächsische Museumslandschaft und ihre Depotsituation

24.08.2015

Die Antwort auf eine kleine Anfrage im niedersächsischen Landtag zur Lage der Museen gibt spannende Einblicke auch in die Situation um Sammlungen, Depots und Restaurierungen:

Mehr Informationen: www.nilas.niedersachsen.de

 


 

Alter Cranach in neuem Glanz

17.08.2015

In der Restaurierungsabteilung der Gemäldegalerie wurde mit Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung im Rahmen von Kunst auf Lager gerade eine Arbeit aus der Werkstatt Lukas Cranachs des Älteren restauriert, berichtet der Blog “Museum and the City” der Staatlichen Museen Berlin.

 


 

Schätze in universitären Sammlungen

17.08.2015

Klavier-Tanzrollen, Dissidenten-Nachlässe, Herbarien, Moulagen: In deutschen Universitäten lagern unglaubliche Schätze, von denen wir nichts oder kaum etwas wissen. Denn oft sind die wertvollen Sammlungen in Abstellräumen oder Kellern versteckt.  Eine Sendereihe auf Deutschlandradio Kultur hebt diese verborgenen Schätze wieder ins Bewusssein und bezieht auch die Bekanntmachung des Bündnispartners BMBF zu den wissenschaftlichen Sammlungen an Universitäten mit ein.

 


 

Bundesweit 900 universitäre Sammlungen:
Neues Leben für alte Präparate

02.08.2015

Der Tagesspiegel berichtet über ein neues Online-Portal, das erstmals einen Überblick über die knapp 900 Sammlungen in den Archiven der Universitäten in Deutschland gibt. So sollen alte Präparate auch neuen Nutzungen zugänglich gemacht werden. Weitere Informationen gibt die Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland.

 


 

Angermuseum Erfurt:
Altarretabel mit Bildtafeln zur Legende der Heiligen Barbara wieder zugänglich

29.07.2015

Seit 1907 sind die Tafeln eines Altarretabels mit Bildern zur Legende der Heiligen Barbara als Leihgabe der Königlichen Museen zu Berlin – im Bestand des Angermuseums Erfurt. Ausgestellt werden konnten sie jedoch lange Zeit nicht mehr. Die Rahmung der Bildtafeln war konservatorisch bedenklich und ästhetisch unbefriedigend, einige Tafeln wiesen Risse auf; an verschiedenen Stellen hatte sich die Malschicht vom Bildträger abgelöst. Mit Hilfe der Ernst von Siemens Kunststiftung sind die Tafel nun restauriert und vorzeigbar:

 

Pünktlich zur Sonderausstellung „Kompromiss und Kontroverse“ können die Besucher das rund 500 Jahre alte Kunstwerk im Angermuseum  in neuem Glanz betrachten. Danach wird es in die Dauerausstellung des Angermuseums zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Kunst aufgenommen.

 

Kontroverse und Kompromiss: Der Pfeilerbildzyklus des Mariendoms und die Kultur der Bikonfessionalität im Erfurt des 16. Jahrhunderts
27.06. – 20.09.2015
Angermuseum Erfurt


Kulturgut geht uns alle an – Crowdfunding für Restauro-Award 

18.06.2015

Das Fach-Magazin Restauro ruft zur Würdigung von herausragenden Leistungen im Bereich der Restaurierung und Konservierung auf. Besonders die tagesaktuellen Berichte über ständige Zerstörungen antiker Kulturstätte auf der Welt bestätigen, dass das Wissen über den Erhalt von Kunst- und Kulturgut nicht in Vergessenheit geraten darf. Über eine Crowdfunding-Initiative soll der Restauro-Award ins Leben gerufen werden.


Wiedereröffnung der Berlinischen Galerie

28.05.2015

Nach 11-monatiger Schließung eröffnete die Berlinische Galerie – Landesmuseum für Kunst, Fotografie und Architektur mit der Ausstellung radikal modern – planen und bauen im Berlin der 1960er Jahre (29.05. – 06.10.2015), in der Architektur-Collagen von Dieter Urbach zu sehen sind, die mit Hilfe der Kulturstiftung der Länder im Rahmen von Kunst auf Lager restauriert werden konnten.


Vernetzen – Erschließen – Forschen. Allianz für universitäre Sammlungen.
Anträge beim Bündnispartner Bundesministerium für Bildung und Forschung bis zum 20.08.2015 möglich

April 2015

Die Universitäten der Bundesrepublik Deutschland verfügen über einen reichhaltigen Schatz wissenschaftlicher Sammlungen. Naturwissenschaftliche, technische oder kulturgeschichtliche Objekte und Materialien dienen seit jeher der Generierung und Weitergabe von Wissen, aber auch der wissenschaftlichen Selbstvergewisserung. Bis heute sind diese Sammlungen ein unerschöpflicher Fundus, der sowohl für die Forschung als auch für Lehrzwecke herausragende Relevanz besitzt. Universitäre Sammlungen sollen dabei unterstützt werden, im Rahmen des Projekts exemplarisch und forschungsgetrieben Konzepte für die weitere Erschließung und Nutzung der Sammlung zu entwickeln.

Weitere Informationen: www.bmbf.de 


Ein Jahr KUNST AUF LAGER – eine Bilanz

Weitere 3,9 Mio Euro für bundesweite Rettungseinsätze in Museen

24.02.2015

Von Hiddensee bis Überlingen: Aus Anlass seines einjährigen Bestehens hat KUNST AUF LAGER, seine zweite Bilanz vorgelegt. Insgesamt flossen in den vergangenen Monaten rund 3,9 Mio. Euro in Projekte, die sich der Rettung verborgener Schätze in öffentlichen Sammlungen verschrieben haben. Die Fördersummen werden durch Bündnispartner im Rahmen individueller Programme bereit gestellt. Damit können weitere 34 Vorhaben in den Bereichen Restaurierung, Konser­vierung, Inventarisierung und Forschung unterstützt sowie Baumaßnahmen und Verbesserungen der Infrastruktur in Museumsdepots ermöglicht werden. Schimmel und Gifte, Beschädigungen, Verschmutzungen, eine unzurei­chende Lagerung oder Umzüge haben vielen einzigartigen Kulturschätzen oft stark zugesetzt.

 

 Weitere Informationen:

pdf-icon Kunst auf Lager_Bilanz_Februar 2015

pdf-icon Kunst auf Lager_Förderentscheidungen_Februar 2015


Fachtagung
Positioning Ethnological Museums in the 21st Century /
Ethnologische Museen im 21. Jahrhundert 

21.06. – 23.06.2015

The Herrenhausen Symposium “Positioning Ethnological Museums in the 21st Century” by the Volkswagen Foundation in cooperation with Deutscher Museumsbund discusses the need for a critical appraisal of the past, present, and future of ethnological museums. The conference is open to researchers and experts working in this field. There is no fee for the attendance, but registration is essential.
Bewerbungen um einen Reisekostenzuschuss sind möglich / Application for Travel Grant possible, see details here.

Programm und weitere Informationen: www.volkswagenstiftung.de

Ort: Schloss Herrenhausen, Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover


Veranstaltungshinweis: Programm-Werkstatt “Künstlernachlässe” in Potsdam

24. & 25.04.2015

Die Frage nach dem Schicksal der Nachlässe zeitgenössischer bildender Künstler gewinnt in den letzten Jahren zunehmend Aktualität. Verschiedene, zumeist ehrenamtliche Initiativen versuchen, Lösungen für diese Problematik zu finden.  Um einen Überblick über mögliche Vorgehensweisen zu geben, veranstaltet der Potsdamer Verein Private Künstlernachlässe im Land Brandenburg eine bundesweite Tagung, die ausdrücklichen Werkstatt-Charakter hat und breiten Raum für Diskussionen bieten wird.

Ort: Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte

 


Veranstaltungshinweis: Tagung zum Sammlungsmanagement „Sammlungen in Nutzung – Nutzung von Sammlungen. Zur Dokumentation des Umgangs mit Objekten“

13. & 14.04.2015

Die Tagung wird von der AG Sammlungsmanagement der Fachgruppe Dokumentation des Deutschen Museumsbundes in Zusammenarbeit mit dem Institut für Museumsforschung, Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz und dem Städtischen Museum Hann. Münden durchgeführt. Es geht insbesondere um Anforderungen an Sammlungsdokumentation und -management, die entstehen, sobald Sammlungsobjekte oder Teilbestände genutzt werden. Die Teilnahme an der der Tagung ist kostenfrei.

 

Programm und Informationen zur Anmeldung: www.ag-sammlungsmanagement.de .

Ort: Städtisches Museum Hann. Münden, Schloßplatz 5/Welfenschloß, 34346 Hann. Münden

 


Publikationshinweis: “Das Multikommunale Zentraldepot”

05.02.2015

Die kommunalen Museen in Westfalen und Lippe beherbergen zahlreiche Schätze: hochwertige Kunstgegenstände, kostbare Möbel, seltene Bilder. Doch die Depotsituation ist insbesondere für kleine und mittlere Museen häufig mit Problemen verbunden. Nicht selten mangelt es an personellen, räumlichen und finanziellen Kapazitäten für eine angemessene Verwaltung der eigenen Sammlungsbestände. Einen zukunftsorientierten Lösungsansatz könnten interkommunale Zentraldepots eröffnen. Die elf Beiträge des Buches, die aus einer Tagung im Mai 2013 im Historischen Museum Bielefeld stammen, liefern gleichermaßen Anregungen für Museumsakteure als auch für Verwaltungen und Mandatsträger der kommunalen Familie. Informationen zur Publikation unter: www.lwl.org


Im Depot der Alten Nationalgalerie Berlin
mit den Direktoren Udo Kittelmann und Philipp Demandt

03.01.2015

“Was das Museum vor den meisten Besuchern verbirgt – Museen zeigen nur einen Bruchteil ihrer Bestände. Was nicht mehr dem Geschmack entspricht oder schlicht nicht an die Wand passt, wird eingelagert. Ein Besuch im Depot der Alten Nationalgalerie Berlin.” Lesen Sie hier den Artikel von Tilman Krause: www.welt.de


“Kunst auf Lager” Serie im Deutschlandfunk

25.12.2014 – 11.01.2015 

Von Weihnachten und bis in den Januar hinein stellt die Redaktion “Kultur heute” in einer Gesprächsreihe 14 ausgewählte Projekte von KUNST AUF LAGER vor. Die Liste der einzelnen Beiträge finden Sie hier: www.deutschlandfunk.de 


Neue Pinakothek München

27.11.2014 – 05.03.2014 

In München gibt es seit dem 27. November ein schönes Beispiel für das Engagement im Bereich Restaurierung zu sehen: BNP Paribas Deutschland unterstützt seit 2011 die Restaurierung des Gemäldes “Schleuse im Tal von Optevoz” (um 1855) von Charles-François Daubigny. Das Gemälde wurde lange Jahre für ein Werk von Gustave Courbets gehalten, erst bei einer Untersuchung in den 90er Jahren fanden sich erste Hinweise auf den eigentlichen Urheber. Das Gemälde ist nun in der Neuen Pinakothek in der Ausstellung “Courbet > Daubigny. Das Rätsel der “Schleuse im Tal von Optevoz”” vom 27.11.2014 bis zum 09.03. 2015 zu sehen.

Lesen Sie hier die spannende Geschichte: www.pinakothek.de


Rosenheim

25.11.2014

Der bayerische Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler stellte das neues Buch “Gut aufgehoben – Museumsdepots planen und betreiben” vor, das allen bayerischen Museen zur Verfügung gestellt wird. „Museumsdepots sind für die Geschichte unserer Heimat von besonderem Wert. Sie bewahren die kulturellen Schätze unseres Landes“, sagte Sibler.

Lesen Sie hier mehr: www.km.bayern.de


Sitzung des Kulturausschusses des Deutschen Städtetags

13. & 14. November 2014, Lübeck

Dr. Sebastian Giesen von der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG stellte das Bündnis KUNST AUF LAGER bei der Sitzung des Kulturausschusses des kommunale Spitzenverbands der kreisfreien und der meisten kreisangehörigen Städte in Deutschland vor.


5. Erfurter Studientag für Restauratoren

14. November 2014, Erfurt

Der 5. Studientag des Studiengangs Konservierung und Restaurierung der Fachhochschule Erfurt setzte sich mit einem breitgefächerten Themenkreis auseinander: Depots, Beltracchi Fälschungen, problematische Restaurierunge sowie der Restaurierung von zeitgenössischer Kunst und Glaskunst. Dr. Sebastian Giesen von der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG stellt hier ebenfalls das Bündnis KUNST AUF LAGER einem interessierten Fachpublikum vor.


Internationale Konferenz “Zugang gestalten! Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe”
13. & 14. November 2014, Hamburger Bahnhof Berlin

Die Digitalisierung hat in den letzten Jahren den Zugang zum kulturellen Erbe erheblich erleichtert. Was hat sich in Museen, Archiven und Bibliotheken verändert? Auf der Konferenz steht die Zustandsanalyse zahlreicher Digitalisierungsprojekte zum kulturellen Erbe im Zentrum. Wo stehen wir heute, was sind die Erfolge, wo liegen die Probleme, welche Anstrengungen sind gescheitert? 13 Träger, darunter die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Wikimedia Deutschland und das Jüdische Museum Berlin, luden zu der Konferenz ein.
Weitere Informationen unter: www.zugang-gestalten.de


denkmal – Europäische Messe für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung
6.-8. November 2014, Messe Leipzig

450 Aussteller und über 100 Fachveranstaltungen vermitteln auf der Leitmesse Fachwissen und Praxiserfahrung: „Denkmalpfleger, Restauratoren und Handwerker stehen vor der Aufgabe, das reiche Kulturerbe zu bewahren und gleichzeitig die Gebäude so energetisch und nachhaltig wie möglich zu sanieren. Dies erfordert enormes Fachwissen und Praxiserfahrung.“
Weitere Informationen zur Messe unter www.denkmal-leipzig.de


“Qualität in Museen” Tagung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) in Kooperation mit dem Institut für Museumsforschung und dem Deutschen Museumsbund
23. & 24. Oktober 2014, LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster

Dr. Adelheid Wessler vom Bündnispartner VolkswagenStiftung sprach auf der vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe veranstalteten Tagung “Qualität in Museen”: Ist eine Ausstellung ein Erfolg, weil sie in der Fachwelt diskutiert wird oder weil sie viele Besucherinnen und Besucher angezogen hat? Kundenfreundlichkeit oder außergewöhnliche Sammlung, aufsehenerregendes Marketing oder viele interaktive Angebote für Kinder zum Mitmachen? Was macht die Qualität von Museen aus und kann man sie messen?


Bündnistreffen in Ludwigsburg

Am 22. September kam das Bündnis KUNST AUF LAGER auf Einladung der Wüstenrot Stiftung in Ludwigsburg zusammen. Das Bündnis begrüßte die Ernst von Siemens Kunststiftung sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung als neue Partner.

Lesen Sie hier mehr: pdf-icon Bündnistreffen_Ludwigsburg_2014

 


Einen spannenden Blick hinter die Kulissen – und auch ins Depot  – eines Museums zeigt der Film “Das große Museum” von Johannes Holzhausen. Ab Oktober 2014 in den Kinos zu bewundern.


Auch der Jahreskongress des Verbandes der Museen der Schweiz und der ICOM Schweiz (28. & 29. August 2014 in Chur) beschäftigte sich mit Fragen rund ums Forschen in Museen, insbesondere der Kooperation von Museen mit Hochschulen.

Weitere Informationen: www.museums.ch


Zukunft der Forschung in Museen

11. & 12. Juni 2014, Hannover

Welche Bedeutung kommt sammlungsbezogener Forschung an Museen zu? Was benötigen Museen, um forschen zu können? Wie lässt sich Forschung an Museen langfristig sichern? Diese und weitere Fragen diskutierten Ausstellungsmacher und Wissenschaftler am 11. und 12. Juni 2014 in Hannover auf Initiative der VolkswagenStiftung. Auch das Bündnis KUNST AUF LAGER stellte sich vor.

Weitere Information: www.volkswagenstiftung.de 


KUNST AUF LAGER zu Gast beim Deutschen Stiftungstag 

22. Mai 2014, CCH – Congress Center Hamburg

Stiftungskooperation – Zauberwort und Schreckgespenst zugleich: Höherer Wirkung steht die Angst vor Verwaltung, Abtreten von Kompetenzen und Etats gegenüber. Eine Alternative zeigen zwölf kultur- und wissenschaftsfördernde Stiftungen. “Kunst auf Lager” schafft Aufmerksamkeit für Kulturgüter in öffentlichen Sammlungen, Handlungsbedarfe und Stiftungswirken. Unter gemeinsamer Flagge fördert jede Stiftung auf eigene Weise. Es sprachenIsabel Pfeiffer-Poensgen, Kulturstiftung der LänderDr. Sebastian Giesen HERMANN REEMTSMA STIFTUNG, Dr. Adelheid Wessler, VolkswagenStiftungChristine Neuhaus, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

Weitere Informationen: www.stiftungen.org


Das Historische Archiv der Stadt Köln sucht Restaurierungspaten – schon kleine Maßnahmen sichern großes Kulturgut.

Für die fachgerechte Reinigung und Wiederherstellung aller Bestände benötigen wir hunderte Millionen Euro, auf die Restauratorinnen und Restauratoren warten mehrere Jahrzehnte Arbeit. Im Internet können sich jeder Unterstützer aussuchen, welcher Archivalie er gern Gutes tuen möchte. 

Weitere Informationen: www.stadt-koeln.de 


In Zittau wird seit September 2013 an der Restaurierung des wertvollen Epiphanienschatzes der Stadt gearbeitet. Viele öffentliche und private Unterstützer ermöglichen die Rettung der einzigartigen Kunstwerke der Renaissance und des Barock vor dem Zerfall, auch die HERMANN REEMTSMA STIFTUNG, Bündnispartner von Kunst auf Lager.


Die Kunsthalle Bremen legt mit Unterstützung des Kunst auf Lager Bündnispartners HERMANN REEMTSMA STIFTUNG ein Restaurierungsprojekt für niederländische Zeichnungen im Kupferstichkabinett auf.

Das auf zweieinhalb Jahre angelegte Restaurierungsprojekt verfolgt das Ziel, diese bislang nicht systematisch untersuchten Zeichnungen ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken und einer gründlichen restauratorischen Betreuung zu unterziehen. 

Mehr: Kunsthalle Bremen Restaurierungsprojekt 2014


Instrumentenretter gesucht – die Musikinstrumentensammlung des Städtischen Museums Braunschweig

Sehen Sie hier den Aufruf und die Hintergründe zur Sammlung. Unser Bündnispartner Stiftung Niedersachsen unterstützt die Restaurierung.